Baum des Jahres

Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

Die Gewöhnliche Fichte

(Picea abies)

Sie wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart. Im folgenden Text wird sie daher der Einfachheit halber schlicht Fichte genannt.

Höchst kontrovers und emotional kann es zugehen, wenn von der Fichte die Rede ist. Für die einen trägt sie den unantastbaren Glorienschein des „Brotbaums der deutschen Forstwirtschaft“. Dagegen gehalten wird unter anderem auch mit Sätzen wie: „Willst du den Wald bestimmt vernichten, pflanze nichts als reine Fichten!“. Es geht dabei selbstverständlich nicht um die Fichte an sich. Die ist unschuldig. Aber an ihr entzündet sich immer wieder die Frage, wie naturnah könnten unsere Wälder sein, ohne ihre Wirtschaftlichkeit zu verlieren. Dieser im Grunde schon seit über hundert Jahren ausgetragene Disput wird allerdings zunehmend überlagert von der Frage, wo und vor allem wie lange es angesichts der zunehmenden Klimaveränderung überhaupt noch einen Platz in Deutschland für die Fichte geben wird.

(Text: Dr. Rudolf Fenner, Vertreter von ROBIN WOOD  im Kuratorium Baum des Jahres)

Quelle: Baum des Jahres

Die Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Beliebte Königin der LiebeBaum

Winterlinde - Baum des Jahres 2016

Wer kennt und wer liebt sie nicht, die Linden? Am bekanntesten sind sicherlich die beiden Schwestern: die starkwüchsige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) und die etwas zierlichere Winter-Linde. Die Sommer-Linde war bereits 1991 einer der ersten Bäume des Jahres.

Die Linde ist das Symbol der Liebe, der Güte, der Gastfreundschaft und Bescheidenheit. Diese Symbolik soll auf die Erzählung von Philemon und Baucis zurückgehen, dem alten Ehepaar, das sich nichts mehr erwünschte als gemeinsam zu sterben, damit keiner von ihnen den Tod des anderen erleben müsse. Zeus erfüllte ihnen diesen Wunsch; als der Tod zu ihnen kam, verwandelte er die beiden in Bäume: 
Philemon in eine Eiche und Baucis in eine Linde.

Quelle: Baum des Jahres

GINKGO BILOBA – BAUM DES JAHRTAUSENDS

DER GINKGO IST DER BAUM DER ZUKUNFT

Ginkgo Biloba Baum

Wie man in diesen Tagen der Fachpresse entnehmen konnte, beschäftigten sich Gärtner und Baumschulen anlässlich der 19. Veitshöchheimer Gartenbautage intensiv mit dem Klimawechsel und dessen Folgen. „Der Klimawandel sprengt alle Statistiken. Er vollzieht sich in Deutschland drastischer, als vorliegende regionale Modellsimulationen es erwarten ließen.“ So die Worte des Diplom Meterologen Wilfried Küchler vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden. „Vor uns liegt wahrscheinlich die wärmste Klimaepisode der Menschheitsgeschichte.“ Auf Grund dieser Voraussichten sind sich die Fachleute einig das der Ginkgo das Gehölz der Zukunft ist. Der älteste Baum der Welt hat bereits die Atombombe von Hiroshima überlebt. Er werde wohl auch dem Klimawandel trotzen.

Quelle: Ginkgo Biloba – Baum des Jahrtausends

Gerne beraten wir von Kunkel Garten- und Landschaftsbau Sie welche Bäume am besten in Ihren Garten passen!